Sprechen wir über den gleichen Reiseführer??
06 Sep 2008 @ amazon.de
Also, ich kann die guten Rezensionen für diesen Reiseführer ehrlich nicht nachvollziehen!
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Vorrezensenten anders Urlaub machen. Im Folgenden beschreibe ich mal, was ich gerne im Reiseführer lesen würde und was nicht.
Urlaubsplan: 14 Tage Irland.
Übernachtung: entweder B&B oder aber Hotel.
Mobilität: Öffentl. Verkehrsmittel, gelegentlich ein Mietwagen (je nach Bedarf).
Ansprüche: Sehenswürdigkeiten einzelner Städte; etwas ausgedehnte Spaziergänge (2-maximal 4 Stunden GESAMTWANDERZEIT), je nachdem wo es sich anbietet (Naturerlebnis); gute Balance von Entspannung und Erlebnis.
PLUSPUNKTE: (fairerweise):
Informationen über nahezu jede Stadt, die man so im Lande antrifft mit jeweils einer mehr oder weniger kurzen Einschätzung des Autors als Entscheidungshilfe.
Teilweise sehr unterhaltsame Anekdoten zu einzelnen Orten/Sehenswürdigkeiten (z. B. die Geschichte um den Film "Ryan’s Daughter" und den Delphin Fungie in Dingle).
Gute Übersichtskarte im Anhang mit eingezeichneten Verweisen auf einzelne Sehenswürdigkeiten. Hm, aber mehr fällt mir im Moment auch nicht ein.
MINUSPUNKTE:
Weniger ist mehr - Weglassen werden könnte aus meiner (natürlich subjektiven) Sicht:
1. seitenlange Adressenlisten (und Beurteilungen) zu Hotels, B&B’s, Pub’s, Restaurants (womöglich noch mit Preisen) bis auf vielleicht maximal 3 Tipps des Autors, die er wirklich besonders empfehlen kann (ansonsten besser gar nichts). Wenn nun doch unbedingt erwünscht, dann reduziert auf wenige Angaben (also ich sag mal: 2 B&Bs, 1 Hotel, 1 Campingplatz, 2. Pubs/Restaurants).
Ich meine, was will der Autor mit dieser Vielzahl von Adressen erreichen? Eine komplette Übersicht kann ja nun wohl nicht das Ziel sein und bei 20 Adressvorschlägen an Pubs kann ich mich auch gleich vor Ort live auf die Suche machen, oder?
Das alles kann ich (sogar meistens vor Ort) im Internet viel schneller und besser recherchieren. Zudem solche Informationen zum Teil rasend schnell veralten (insbes. Preise) und sie das Buch unnötig dick machen.
Vor Ort haben wir eigentlich nie aus diesem Grund ins Buch geschaut. Wir sind meistens durch die jeweilige Stadt spaziert, haben uns inspirieren lassen, Restaurants und Pubs spontan angeschaut und dann entschieden, wo wir reingehen. Vor negativen Erfahrungen bei einem solchen Vorgehen kann uns eh kein Mensch (und schon gar nicht ein Reiseführer) schützen.
2. dassselbe gilt übrigens für die Einkaufstipps!
3. weglassen sollte man auch diese elend langen Informationen zu Kirchen, Schlössern etc. Gegen einige Kurzinformationen oder Unterhaltsames will ich ja gar nichts sagen (z. B. Jahr der Grundsteinlegung, Fertigstellung, Erbauer), aber das meiste wird einem sowieso vor Ort in den üblichen Touristenbroschüren leicht verdaulich gereicht und ähnelt sich, wenn man ehrlich ist, doch i. d. R. ziemlich. Also weg, damit und das Buch mit Wichtigerem füllen.
Der Unmenge von unnützen Informationsmüll steht eine teilweise mangelhafte Gliederung des Buches, gepaart mit Informationsmangel an entscheidenden Stellen gegenüber.
Stichwort Gliederung:
durch die Überhäufung mit Informationen und einem zu überschwenglichem Umgang mit Texthervorhebungen und Schriftarten hätten wir z. B. um ein Haar das Highlight der Region Killarney, das Gap of Dunloe übersehen (im Text ist es nur eines von unzähligen Kapiteln über dieses Gebiet): Einer der persönlichen Höhepunkte unser Reise. Kann man sich da als Autor nicht auf die wesentlichen Punkte zurück nehmen oder diese zumindest eindeutig hervorheben?
Stichwort Mangelinformation:
Nehmen wir an, man will einen Spaziergang, na gut meinetwegen, eine Wanderung machen. Da liest man z. B. folgendes: Diese etwa FÜNFSTÜNDIGE BERGtour, ... , beginnt am Parkplatz des Torc-Wasserfalls. Nach einer Beschreibung, wie man zu diesem Wasserfall kommt (Vorschlag: Der Weg zum Wasserfall ist in Killarney ausgeschildert und kann mit dem Auto in soundsoviel Minuten erreicht werden. Busse fahren... usw.) sucht man vergeblich. Eine in einer Karte dargestellte Wanderkarte wäre in diesem Zusammenhang auch äußerst hilfreich gewesen. Zumindest haben wir sie nicht gefunden (Stichwort: schlechte Gliederung).
Insgesamt fehlen Beschreibungen leichterer Spaziergänge, die auch ohne Bergführer oder mit weniger anspruchsvollen Equipment durchführbar sind. Wenn ich richtig wandern will, kaufe ich mir zudem eh noch einen Wanderreiseführer.
FAZIT: Die genannten Mängel sind uns in diesem Reiseführer eigentlich durchgängig begegnet. Meist haben wir uns dann doch durchfragen müssen (na gut, wenn das Geheimziel dieses Büchleins war, möglichst viele Iren anzusprechen: Geheimziel erreicht!). Was bleibt: dieses Buch ist ein gut gemeinter, aber letztlich nicht gelungener Reiseführer mit einer Masse von größtenteils für die Reise unbrauchbaren Informationen.
Umfangreich
12 Aug 2008 @ amazon.de
Wir waren Aug. 2008 mit diesem Reiseführer für eine Woche in Irland unterwegs. Der Führer ist sehr ausführlich und bietet viel Hintergrundinformationen. Leider werden aber keine übersichtlichen Bewertungen aufgezeigt, so dass ich froh war über den zusätzlichen Marco Polo Reiseführer, der uns auf die Highlights hingewiesen hat. Die Mischung hat dann zu einer guten Rundreise geführt.
Einiges nicht mehr aktuell
25 May 2008 @ amazon.de
Ich war im Mai 2008 in Irland, genauer in Dublin und Nordirland. Der Führer hat sich im Grossen und Ganzen als nützlich erwiesen, kann jedoch mit seinen englischsprachigen Kollegen "Roughguide" und "Lonely Planet" bezüglich Unterkünfte und Essen nicht mithalten. Schade ist auch, dass praktisch durchgängig die Preise nicht mehr stimmen, obwohl die Auflage angeblich aus dem 2007 sei.
So waren die angegebenen Preise für B&Bs und Hostels meist rund 10 Pfund (in Nordirland) bzw. 10 Euro (in der Republik) teurer. Auch die Eintrittspreise für kulturelle Dinge stimmten praktisch nirgends mehr. So wird beispielsweise für den Eintritt zum Book of Kells im Buch 5 Euro angegeben, tatsächlich kostet es mittlerweile 8 Euro!!
Fazit: In Zukunft werde ich wieder auf die bewährten englischsprachigen Führer zurückgreifen, da diese meistens am aktuellsten sind und die Bewertungen sehr treffend sind. Geheimtipps darf man jedoch bei keinem erwarten.
Eine Enttäuschung aus dem Michael Müller Verlag...
15 Aug 2004 @ amazon.de
Vorweg: Bisher sind wir immer hochzufrieden mit den Reisebüchern des Michael Müller - Verlages gereist (Kanaren, Balearen,...). Aber das Irland- Reisebuch hat uns sehr enttäuscht:
Zum Teil fehlen ganze Gebiete einfach - zum Teil können wir die Einschätzungen des Autors einfach nicht teilen. Es sieht so aus, als würde er einige Gebiete einfach nicht kennen. Insgesamt bewegt sich dieser Reiseführer auf dem Niveau der überall erhältlichen Standard-Reiseempfehlungen.
Einige Beispiele: Südwesten: Der Autor stuft die Stadt Tralee als nicht empfehlenswert ein. Wir haben dort aber die einzig akzeptable Shopping-Stadt im Südwesten gefunden, in der man nicht auf 40cm- Gehsteigen angefahren wird (wie in Killarney, Kenmare und anderswo). Auch war die Stadt blitzsauber, freundlich und sehr kurzweilig (Museum, Blennerville-Mühle, Dampfeisenbahn).
Einige Ziele (leider die wirklich eindrucksvollen!) fehlen schlichtweg in diesem Buch: Suchen Sie mal nach Ardfert-Cathedral, Banna-Strand oder Ratto-Round-Tower - es sieht so aus, als war der Autor hier gar nicht unterwegs. Dafür empfiehlt er im Buch aber massenweise die langweiligen Standard-Touri-Nepp-Ziele wie z.B. das Gallus-Oratory.
Auch die praktischen Hinweise sind unzureichend in diesem Buch: Wir hatten den falschen Elektro-Adapter mit (GB) und haben uns den Straßenverkehr ganz anders vorgestellt (kein Hinweis auf die wirklich chaotischen und gefährlichen Straßenzustände im Südwesten!).
Ich würde das Buch nicht empfehlen und lieber das Ivanowski-Buch kaufen, zumindest, wenn Sie im Südwesten Irlands Urlaub machen wollen. Für mich bisher der schlechteste Michael-Müller-Reiseführer! Insgesamt ist die Qualität der sechs Reisebücher, die wir in Irland dabei hatten, deutlich schlechter, als die anderer Ziele. Es fehlen die Details - wer nur in einer Region (z.B. Südwesten) Urlaub machen will, findet dort nur wenig Hilfe. Das Land ist wohl einfach zu groß...
das irland-entdecker-buch
07 Dec 2003 @ amazon.de
auch nach meinem 2. irlandurlaub finde ich immer noch neuigkeiten in diesem buch.kaum ein buch bietet solche eine umfassende palette an tipps und infos. alles gründlich rechechiert. hintergrundinfos fehlen zu allen wichtigen themen in diesem tollen reiseführer ebenfalls nicht. nur wärmstens zu empfehlen!!
Enlich mal ein brauchbarer Reiseführer
07 Aug 2002 @ amazon.de
Dieser Reiseführer bringt es auf den Punkt. Der Author hält sich mit der persönlichen Abneigung gegen den Massentourismus nicht zurück und drückte zumindest mein Gefühl dafür aus. Wir haben damit wirklich schöne Plätze gefunden und haben die Meinung des Authors in vielen Fällen geteilt.
Es werden interessante, sowie auch Orte erwähnt, die man sich nicht unbedingt ansehen muss, dazu Hintergründe aus der Geschichte gegeben, die ruhig ein wenig umfangreicher hätten ausfallen können.
Leider sind die Preisangaben fast alle zu niedrig, was wohl daher kommt, dass der Reiseführer vor der Euro-Einführung geschrieben worden ist.
Ausser diesem Reiseführer benötigt man noch eine Karte und man ist gerüstet - So soll es sein!
Enlich mal ein brauchbarer Reiseführer
07 Aug 2002 @ amazon.de
Dieser Reiseführer bringt es auf den Punkt. Der Author hält sich mit der persönlichen Abneigung gegen den Massentourismus nicht zurück und drückte zumindest mein Gefühl dafür aus. Wir haben damit wirklich schöne Plätze gefunden und haben die Meinung des Authors in vielen Fällen geteilt.
Es werden interessante, sowie auch Orte erwähnt, die man sich nicht unbedingt ansehen muss, dazu Hintergründe aus der Geschichte gegeben, die ruhig ein wenig umfangreicher hätten ausfallen können.
Leider sind die Preisangaben fast alle zu niedrig, was wohl daher kommt, dass der Reiseführer vor der Euro-Einführung geschrieben worden ist.
Ausser diesem Reiseführer benötigt man noch eine Karte und man ist gerüstet - So soll es sein!
Für einen Individualurlaub in Irland unverzichtbar!
29 Jun 2002 @ amazon.de
Dieser Reiseführer ist nicht nur übersichtglich gegliedert, er enthält auch viele Karten, Stadtpläne und super Insidertipps.
Nicht nur einmal haben wir uns auf die B&B und besonders die Pub Tipps verlassen und sind jedesmal mehr als gut damit gefahren.
Dieser Reiseführer ist ideal für Individualisten, die auf eigene Faust Irland erkundigen wollen. Kaum eine Frage bleibt unbeantwortet.
Fazit: Der Preis macht sich 100%ig bezahlt!
Fundiertester Irland-Guide
07 Oct 2000 @ amazon.de
Dieses Reisehandbuch enthält nicht nur die üblichen Touri-Infos. Es liefert auch eine Menge Hintergründe und gibt einen Einblick in das Leben in Irland. Man erfährt vieles über die Geschichte der Insel und es macht sogar Spaß diesen Reiseführer zu lesen (was ich bis jetzt noch nicht erlebt habe)!