
Hinzugefügt 11 Jun 02 Aktualisiert TodayNeben den Campingplatzkritiken liefert der Guide reisepraktische Infos rund um den gelungenen Campingurlaub -- von Verkehrsvorschriften bis hin zu Telefontipps. Ein umfangreiches Register am Ende des Guides enthält alphabetisch geordnet alle Urlaubsorte von A bis Z und erleichtert so das Auffinden des gewünschten Ferienziels für all diejenigen, die schon genau wissen, wo die Reise hingeht. Campingfans, die sich für moderne Kommunikationsmittel wie E-Mails interessieren, können selbstverständlich auch elektronisch Kontakt mit den einzelnen Plätzen aufnehmen. Sofern ein Anschluss vorhanden ist, finden Sie die Adresse bei der jeweiligen Platzbeschreibung abgedruckt. Übrigens: Diesen informativen Guide gibt es auch mit CD-ROM! Für Camper unentbehrlich! --Katja Klenk und Herwig Slezak
Nun, ich bin zurechtgekommen. Was mich als Kommunikationsdesigner während zwei Wochen Urlaub aber am meisten beeindruckte, war die absolut miserable Ergonomie dieses Werkes.
Die Suche eines Campingplatzes sieht so aus:
- Die lose beiliegende Gesamtkarte (die hoffentlich noch da und intakt ist) finden und entfalten.
- Nummer eines nahen Campingplatzes ablesen.
- Die Nummer der zugehörige Region ablesen (oder erraten, falls der Platz in einem Grenzgebiet liegt).
- Im Führer die Region suchen. Dann im entsprechenden Kapitel die Platznummer suchen.
- Ja nicht vergessen, die ebenfalls lose beiliegende Zeichenerklärung als Lesezeichen einlegen.
- Platzbewertung lesen, die sich meist einseitig am Ausstattungsumfang orientiert.
- Jetzt nochmal nachschlagen, was eigentlich die völlig willkürlichen, abstrakten Ausstattungs-Piktogramme bedeuten.
- Gesamten Vorgang mehrmals wiederholen, bis sich ein adäquater Platz findet.
- Schließlich einer Wegbeschreibung folgen, die bisweilen nur lautet: "Ausgeschildert im Ort" oder "Straße soundso, südlich der Innenstadt". (Wozu gibt es eigentlich GPS?)
Der Führer mag für Familen geeignet sein, die wochenlang auf einem Disney-Campngplatz verharren. Um hingegen im Urlaub wirklich mobil zu sein, fand ich ihn jedenfalls grauenhaft umständlich. Mein Rat: Vor dem Kauf zumindest ansehen und Alternativen prüfen.
Norbert
Beispielsweise sollte die ADAC ***Sanitär-Bewertung in Österreich, Frankreich und Italien demnach denselben Status entsprechen. In der Praxis habe ich die Erfahrung gemacht, daß nach oben und unten sind mindestens 1 Stern unterschied möglich sind. An manchen Campingplätzen hatte ich auch das Gefühl, daß die ADAC-Inspektoren nicht ganz objektiv waren.
Insgesamt könnte das Bewertungssystem einfacher und klarer sein. Die beigefügte Übersichts-Landkarte ist auch viel zu ungenau. Besser wäre, die Campingplätze mit Matrix-Koordinaten zu versehen, die mit dem jeweiligen ADAC TravelAtlas übereinstimmen.
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