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Polyglott On Tour, Argentinien

Neu ab 8.95 €
20 Gebraucht ab 0.01 €
Author Günther Wessel
Publisher Langenscheidt Fachv., M.
Publication Date 2001
Taschenbuch - 108 Pages
ISBN 3493588151
Beschreibung
Vorwort: Lateinamerika? Nein, wie Lateinamerika sieht es auf der Avenida de Mayo in Buenos Aires wirklich nicht aus. Der Besucher dürfte sich wohl eher an den alten Kontinent erinnert fühlen, an Paris oder Budapest. Aber der erste Eindruck täuscht. Wer die Hauptstadt verläßt, merkt das schnell. Nirgendwo in Europa findet man eine ähnliche Weite der Landschaft, ein Naturschauspiel, das den Fällen von Iguazù vergleichbar wäre, solch riesenhafte Gletscher wie in den patagonischen Anden, oder Berge, die sich am Aconcagua, dem höchsten Gipfel Amerikas, messen ließen. So vielfältig wie die Landschaften sind auch die Kulturen: Den Indianern in den Nordwestprovinzen Salta und Jujuy steht die Flötenmusik des bolivianischen Hochlands näher als der Tango von Buenos Aires, und denen der Nordostprovinz Misiones ist das alte Guarani, das in Paraguay sogar Amtssprache wurde, vertrauter als das Spanisch, das heute auch die Nachfahren der ersten Waliser in Patagonien sprechen. Argentinien war und ist ein Einwanderungsland, in dem die meisten Völker Europas ihre Spuren hinterlassen haben. Schließlich kamen sie Anfang des Jahrhunderts zu Zehntausenden, um angesichts der Wirtschaftskrisen in Europa ihr Amerika zu machen.
Erstaunlicherweise ist Argentinien als Reiseland lange unentdeckt geblieben. Vielleicht liegt es an den fehlenden Zeugnissen präkolumbischer Kulturen, vielleicht an den riesigen Entfernungen und der Infrastruktur, die mitunter zu wünschen übrig läßt. Wer aber ein wenig abenteuerlustig ist und ein bißchen Spanisch spricht, für den wird selbst eine achtstündige Busfahrt unterhaltsam sein. Die so unterschiedlichen Argentinier haben nämlich eines gemeinsam: Offenheit Besuchern gegenüber.
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Allgemeines - Tropenwald und Eismeer - Geschichte im Überblick - Kultur gestern und heute - Asado und Mate - Urlaub aktiv - Residenciales und Estancias - Reisewege und Verkehrsmittel - Infos von A-Z - Mini-Dolmetscher - Register - Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten - Argentinien im Internet Stadtbeschreibung - Buenos Aires - Zwischen Hektik und Melancholie: Eine verwirrende Mischung aus Tradition und Moderne bietet die argentinische Metropole, die sich selbst als das »Paris Lateinamerikas« sieht und weltweit als Wiege des Tango Interesse findet. Touren - Strandleben statt einsamer Buchten: Die 1000 km Atlantikküste südöstlich von Buenos Aires sind ein Dorado für Badefreunde, die Spaß an viel Trubel und Unterhaltung haben. - Wasserfälle und Missionsstationen: San Ignacio Miní und Iguazú sind wundervolle Höhepunkte der in Corrientes beginnenden Reise in die Kultur- und Naturgeschichte. - Andengipfel und Kolonialstädte: Tucumán - Tafí del Valle - Salta - Quebrada de Humahuaca: In Rot- und Grüntönen schimmernde Berge umrahmen koloniale Kleinode. - Im Herzen Argentiniens: Mendoza - Aconcagua - Córdoba - Talampaya - Valle de la Luna: Weingärten, Eisgipfel, Saurierskelette und bizarrste Sandsteingebilde. - Patagonische Tierwelt: Nirgendwo lassen sich Wale, Seeelefanten, Seelöwen und Pinguine zu Tausenden schöner beobachten als rund um die Halbinsel Valdés. - Die »argentinische Schweiz«: Tiefblaue Seen und Schneegipfel in herrlichen Nationalparks in der Umgebung von San Carlos de Bariloche: Los Alerces, Nahuel Huapi, Los Arrayanes und Lanín. - Am Ende der Welt: Von Ushuaia über windzerzauste Ebenen in die Nationalparks Torres del Paine (Chile) und Los Glaciares, wo sich mächtige Gletscher türmen.
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Günther Wessel, geboren 1959, arbeitet als Journalist in München. Er ist Autor von Reisefühern und Hörfunkfeatures, vor allem über südamerikanische Länder.
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Lateinamerika? Nein, wie Lateinamerika sieht es auf der Avenida de Mayo in Buenos Aires wirklich nicht aus. Der Besucher dürfte sich wohl eher an den alten Kontinent erinnert fühlen, an Paris oder Budapest. Aber der erste Eindruck täuscht. Wer die Hauptstadt verläßt, merkt das schnell. Nirgendwo in Europa findet man eine ähnliche Weite der Landschaft, ein Naturschauspiel, das den Fällen von Iguazù vergleichbar wäre, solch riesenhafte Gletscher wie in den patagonischen Anden, oder Berge, die sich am Aconcagua, dem höchsten Gipfel Amerikas, messen ließen. So vielfältig wie die Landschaften sind auch die Kulturen: Den Indianern in den Nordwestprovinzen Salta und Jujuy steht die Flötenmusik des bolivianischen Hochlands näher als der Tango von Buenos Aires, und denen der Nordostprovinz Misiones ist das alte Guarani, das in Paraguay sogar Amtssprache wurde, vertrauter als das Spanisch, das heute auch die Nachfahren der ersten Waliser in Patagonien sprechen. Argentinien war und ist ein Einwanderungsland, in dem die meisten Völker Europas ihre Spuren hinterlassen haben. Schließlich kamen sie Anfang des Jahrhunderts zu Zehntausenden, um angesichts der Wirtschaftskrisen in Europa ihr Amerika zu machen.
Erstaunlicherweise ist Argentinien als Reiseland lange unentdeckt geblieben. Vielleicht liegt es an den fehlenden Zeugnissen präkolumbischer Kulturen, vielleicht an den riesigen Entfernungen und der Infrastruktur, die mitunter zu wünschen übrig läßt. Wer aber ein wenig abenteuerlustig ist und ein bißchen Spanisch spricht, für den wird selbst eine achtstündige Busfahrt unterhaltsam sein. Die so unterschiedlichen Argentinier haben nämlich eines gemeinsam: Offenheit Besuchern gegenüber.
Selbst für einen Kurzreiseführer Tendenz unbrauchbar
06 Mar 2005 @ amazon.de
Na klar, wer ein so vielfältiges Land wie Argentinien besucht wird einen Kurzreiseführer nur als Eistimmung nutzen - die Details liefern dann Lonley Planets, Reise Know how und Kollegen.
Aber: Selbst für einen Kurzreiseführer weist der Polyglott Argentinien deutliche Schwächen auf. Und die Tatsache, dass er seit 4 Jahren nicht mehr erneuert wurde und daher viele Hinweise und Links falsch sind (noch nichtmal die Loslösung des Arg. Pesos vom USD wird erwähnt) ist dabei noch em ehesten zu verzeihen.
Mich hat besonders gestört, dass er völlig an den Bedürfnissen eines Touristen verbei geht. Am schlimmsten ist dies bei den vorgeschlagenen Touren: Die fangen im nirgendwo an und hören an einer völlig anderen Ecke im nirgendwo wieder auf. Wie man dort hinkommen und dann wieder weiterreisen soll, wo empfohlene Übernachten einzuplanen sind etc. wird nicht berücksichtigt.
Bei anderen Dingen ist der Reiseführer absolut Durchschnitt für seine Größe (viele aber kleine Photos, kurze Einführung in Land und Leute usw.). Und deshalb alles zusammen eher unterdurchschnittlich und damit 2 Sterne. Eigentlich müsste es noch eine kleine Aufwertung geben, weil es über Argentinien nur so wenig Informationen gibt, aber dafür müsste der Polyglott erstmal aktuallisiert werden.
Guter Einstieg für die Reiseplanung & Gustomacher!
21 Sep 2001 @ amazon.de
Am Beginn einer (Indiviudal-)Reise steht immer gute Planung. Der gelernte Reisende besorgt sich einen Lonely Planet-Reisefürer und... ist erschlagen.
Bevor man sich mit den harten Details - und hier sind die LP-Guides wirklich gut - auseinandersetzt, möchte man einmal einen Überblick über das Land gewinnen und vielleicht grobe Ideen für Routenplanungen erarbeiten.
Dafür und für das erste Kennenlernen von Land und Leuten ist der Polyglott-Reiseführer exzellent geeignet, da er nicht zu viele Details und doch alle wichtigen Informationen übersichtlich und mit meist vertrauenswürdigen Bewertungen der Sehenswürdigkeiten beinhaltet! Noch dazu sind die angeführten wichtigsten Schönheiten des Landes immer geeignet, so richtig Gusto zu machen... :-)
Wenn man danach wirklich in die Detailplanung geht oder vor Ort wissen möchte, wo man seine müden Knochen ausrasten kann oder wo man am besten speist, sind freilich die Informationen des Lonely Planet’s Gold wert!
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