
Hinzugefügt 11 Jun 02 Aktualisiert 12 Oct 08Historisches: Von Pilgervätern, Puritanern, Hexenjägern, Walfängern und Literaten
Ausflüge: Nach Massachusetts, Rhode Island, Connecticut, New Hampshire, Vermont und Maine ins ländliche Amerika
Informationen: Über den Indian Summer, die beliebtesten Routen, die großartigen Naturparks und die schönsten Strände; zahlreiche Karten
Dass in dem eher auf Hintergrund- als auf Serviceinformationen fußenden Reiseführer Boston als Headliner fungiert, ist kein Wunder. Schließlich stellt die europäischste aller amerikanischen Städte angesichts der Tatsache, dass kein Punkt Neuenglands weiter als fünf Autostunden entfernt liegt, die perfekte Basis für einen Aufenthalt dar. Erst recht mit diesem Buch, denn abgesehen von einem U-Bahn-Plan, der praktisch wäre, findet der Reisende auf über 40 Seiten sämtliche relevanten Infos in Hülle und Fülle. Ausnahme bilden, wie im gesamten Buch, die relativ wenigen Hotel- uns Restaurant-Tipps, die dafür in einer Stadtkarte eingezeichnet sind. Apropos Karten: Im mehrseitigen Atlasteil, der den "Reiseinfos von A bis Z" am Ende des Taschenbuchs folgt, sind zwar keine textverlinkten Nummern markiert, dafür steht jeder Ortsbeschreibung das Planquadrat in der Karte voran.
Das wirkt ebenso wie der faktenlastige Steckbrief zu den jeweiligen Bundesstaaten etwas spröde, aber die DuMont-Reisetaschenbücher sind eben nicht gerade das, was man als flippig bezeichnet. Besser erwartet der Leser also grundsolide und gut recherchierte Geschichten, die in den speziellen Themenkästen über Hexerei, Ahornsirup oder der Appalachian Trail besonders umfassend ausfallen. Ole Helmhausen beherrscht eben sein Handwerk. Nicht umsonst schreibt er auch für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, außer wahrscheinlich im Oktober. --Christian Haas
Internet Explorer 6.0+,
Firefox 1.5+!